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Der bunte Regenbogenkiez rund um die Schöneberger Motzstraße gerät in Bewegung: Seit 28. März ist hier in der Kalckreuthstraße 14, der erste BONER Store. Was vor knapp fünf Jahren mutig als Zeitschriftenprojekt für die schwule Szene begann, findet seinen jüngsten Höhepunkt in einer eigenen Ladenkette für modebewusste und szeneaffine Männer.

Die Adresse kennt man(n) bereits, war hier doch bislang Clonezone Berlin zu Hause, ein Ableger des Londoner Fetisch-Anbieters. Der „Brexit“, das Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union, führt im schwulen Kiez südlich des Nollendorfplatzes nun dazu, dass das Geschäftsmodell abgelöst und Lieferantenbeziehungen neu geknüpft werden mussten. Davon profitiert der Kunde: „Wir ändern ja nicht bloß den Namen“, erklärt David Müller, Geschäftsführer des BONER Magazine, seine Vision, die auf langjähriger Erfahrung im Einzelhandel im Motzstraßen-Kiez fusst.„Wir orientieren uns auch bei den Preisen am Berliner Niveau und nicht mehr dem von London.“

„Im BONER Store macht das Einkaufen noch mehr Spaß, denn hier bekommt man die tollsten Outfits unter einem Dach“, beschreibt Roman Socha, leitender Angestellter des BONER Store Berlin. „Die selbstbewussten Männer von heute lieben es, Leder, Sport- und Freizeitkleidung zu kombinieren und gehen ganz unverkrampft mit ihrer Sexualität um. Darum werden wir auch Schönebergs größtes Angebot an Sexspielzeug präsentieren. Das wird für alle ein großer Spaß!“. Enger Kontakt zum Kunden ist auf den 75 Quadratmetern Verkaufsfläche garantiert, eine Ausweitung der Fläche um 30 weitere Quadratmeter ist bereits projektiert.

Auch in der österreichischen Hauptstadt Wien hat der BONER Store die Clonezone-Filiale abgelöst – nur zwei Wochen später, seit 12. April.

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